Gestern, als ich, wie von nun an ja regelmäßig, auf der Berliner Stadtautobahn unterwegs war, hatte ich ein lustiges Erlebnis: Ganz gemütlich mit gefühlten 80km/h dahingleitend benutzte ich natürlich aus Spritspar- und Komfortgründen den Tempomat. Als plötzlich relativ kurz vor mir ein mutiger Verkehrsteilnehmer auf die linke Spur wechselte, trat ich auf die Bremse um meine Geschwindigkeit zu verringern.
Was aber nicht passierte.
Der Tempomat dachte sich nämlich anscheinend: “Och, so schönes Wetter und gerade ein Klasse Deutschland-Spiel gesehen – da hab’ ich heute keinen Bock mich zu deaktivieren, nur, weil der Fahrer es für notwendig erachtet zu bremsen.” Zum Glück haben Opels Ingenieure ja auch einen Tippschalter zum manuellen Deaktivieren vorgesehen und beim Auskuppeln war ebenfalls noch alles beim alten (soll heißen: Der Tempomat ging aus). Auf jeden Fall ist es aber ein bemerkenswertes Erlebnis zu versuchen, ein Auto mit um die 200PS anzuhalten, während sich der Motor mit Händen und Füßen dagegen wehrt. Da könnte man einen interessanten Wettbewerb zwischen Motor- und Bremsleistung draus machen
Heute war wieder alles OK. Vermutlich war der Wagen nach dem 3:0 tatsächlich noch im Geschwindigkeitsrausch. Oh man – was soll das erst Richtung Finale werden…