Es ist vollbracht – gratuliert mir! Ich habe ein (metaphorisches) Monster erschlagen:
Die Tage meiner Genesungspause habe ich dazu genutzt, endlich den dritten Teil der "Bourne" – Trillogie von Robert Ludlum auszulesen – nach fast einem Jahr habe ich es nun tatsächlich geschafft
Nachdem ich die ersten beiden Teile der vom Buch nahezu vollständig abweichenden Verfilmungen im Kino sah ("Die Bourne Identität" und "Die Bourne-Verschwörung") hatte ich mir alle drei Bände der Trillogie in Buchform geleistet:
![]() Die Bourne Identität |
![]() Das Bourne Imperium |
![]() Das Bourne Ultimatum |
Normaler Weise habe ich mit guten Romanen kein Problem – nach maximal zwei Wochen sind 800 Seiten locker weggelesen. Hier fing es ähnlich an: Der erste Teil hat mich begeistert, der zweite Teil war ein Hammer – aber der dritte Teil war echt "schwere Lektüre". Aber was man begonnen hat muss man auch zu Ende bringen – und da ich nicht der Typ bin, der mehrere Bücher gleichzeitig liest habe ich auch das letzte Buch bis zum bitteren Ende niedergelesen
Und es ist an sich nicht schlechter, als die seine beiden Vorgänger, nur – wie ich finde – vom stilistischen Aspekt her schwer zu lesen.
Aber wie gesagt – nun ist es geschafft und mittlerweile sind auch die ersten 100 Seiten des nächsten Werkes durch meine Finger (und Augen) gewandert:







27. November 2006 um 12:23
Den ersten und den letzten Teil habe ich auch erst gelesen. Dermittlere lief mir noch nicht über den weg. Und Vaterland kürzlich im englischsprachigen Original. Die ersten Seiten von letzterem sind recht schockierend, erkennt man doch so einiges von den USA wieder, wenn Berlin beschrieben wird. Hast du die Verfilmung mit Rutger Hauer gesehen?
27. November 2006 um 12:44
Bis jetzt noch nicht, ich weiß nur, dass es sie gibt. Aber ich denke, wenn ich mit dem Buch durch bin (vermutlich noch diese Woche
) werde ich mir den Film zum Vergleich anschauen.
Auf jeden Fall ist die Atmosphäre ziemlich plastisch geschildert und ziemlich bedrückend – man verspürt irgendwie echt keine Lust, in diesem Deutschland leben zu müssen.
1. Dezember 2006 um 18:15
Was hälst Du denn von Vaterland? Habe das Buch auch gelesen.. Fand es sehr gut. Davon gibt auch, wie bei Bourne, ne Verfilmung von der ich aber ehr abraten kann…
2. Dezember 2006 um 10:58
Ein super Buch – und genau das richtige, wenn man sich an einem grauen Herbstabend schön deprimieren will
Ich finde dass Harris das Führer-Deutschland erschreckend realistisch schildert – ich könnte mir vorstellen, dass selbst die Mehrzahl der heute ‘rumlaufenden Dorfnazis keine Lust hätte, dort zu leben. Und als ich dann an die Stelle kam, wo aufgelöst wird, worum es bei den Morden denn eigentlich ging (Vertuschung der “Endlösung der Judenfrage”) lief mir tatsächlich ein Schauer über den Rücken – das ist wirklich eine gekonnte Vrbindung von Fiktion und Realität.