Archiv f¨r 2007

Mai
03

Aktivurlaub

Vom 29.04. bis 01.05. war ich – samt Frau und meinem Cousin Markus – wieder einmal für ein paar Tage in Lychen, wo meine Schwiegereltern ja Dauercamper auf einem idyllischen Wald-Campingplatz sind. Vorher, also am 28.04., feierten wir noch ausgiebig den Geburtstag meines guten Freundes, Kollegen und Geschäftspartners Daniel. Bei Bomben-Wetter: Knapp 30°C und strahlender Sonnenschein. Der Flori, welcher auch zu den geladenen Gästen zählte, testete sogar den an der Oberfläche angenehme 21°C, gefühlt aber -3°C warmen Pool an :-)

Lychen zeigte sich dann allerdings, wie wir es schon gewohnt sind: Mit Temperaturen zwischen 15°C tagsüber und nahe 0°C nachts. Dafür trotzdem unerwartet sonnig. Den Unternehmungen vor Ort tat das natürlich keinen Abbruch – und von einer Wanderung, die im Ort bei einem leckeren Guinness endete, gibt es bei flickr ein paar Impressionen zu sehen.

Apr
29

Da ich weiß, dass ich durchaus ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen hab und das auch gerne ändern will schreibe ich auf dem 321Blog! als Co-Autor mit. Wer Lust hat kann also gern auch mal da vorbei schauen :-)

Apr
18

Wie ja bereits berichtet wurde mir vor kurzem mein Mopedkennzeichen gestohlen. Vor etwa einer Woche verständigte ich daher meine Versicherung und bestellte ein neues. Weil das bis heute noch nicht da ist wollte ich mich eben telefonisch nach dem Stand der Dinge erkundigen. Dabei geriet ich anscheinend in eine Art Zeitschleife:

Um 18:15 erreichte ich das automatische Anruf-Managenemt-System. Nach drücken der 4 für mein Anliegen landete ich in einer “Bitte haben Sie noch etwas Geduld-Warteschleife”. Um 18:20 wurde ich dann durchgestellt – zu einer Bandansage, die mir mitteilte, dass ich außerhalb der Geschäftszeiten anrufe, da diese Montag bis Freitag nur von 07:30 bis 20:00 seien…

Apr
11

Wie ihr ja merkt ist hier momentan ein bisschen Ebbe. Die Entschuldigung dafür: Ich werkel hinter den Kulissen von BlogFinanzen und plane nebenbei das nächste Projekt. Weiterhin gibt es bei meinem Hauptarbeitgeber genügend zu tun, das Redesign des Blogs will projektiert werden und außerdem hab ich an den letzten Wochenende mit meiner Schwalbe zu tun gehabt.

Als Entschädigung deshalb ein paar Worte zu dem guten Stück (Bilder gibts die nächsten Tage erst):

“Sommer-Schwalbe” weiter lesen…

Apr
02

Sie kennen das: Sie bringen ihr Auto zwecks TÜV/AU und einiger kleiner Handgriffe in die Werkstatt und hoffen, es noch am gleichen Abend wieder in Empfang nehmen zu dürfen. Und dann kommt der obligatorische Anruf, bei dem Ihnen mitgeteilt wird, dass der TÜV noch zwei reparierenswerte Kleinigkeiten entdeckt hat.

Und schon kostet der Spaß EUR 750,00 mehr als geplant.

Was etwa drei Mal soviel ist, wie ich vor zwei Jahren als Verkaufserlös für meinen alten Golf bekommen habe.

Mrz
26

Burkhard Schneider gibt auf Best-Practice-Business jungen Blogs eine Chance, sich vorzustellen. Auch BlogFinanzen ist mit von der Partie: Am 19.04.

Mrz
21

BlogFinanzen

Wie schon angekündigt habe ich am letzten Sonntag nach einiger Planungs- und Vorbereitungszeit hinter den Kulissen mein neues Blogprojekt BlogFinanzen releast. BlogFinanzen betreibe ich zusammen mit meinem langjährigen Freund Denny Bolte – der auch die treibende Kraft und der Ideengeber hinter dem Projekt ist. Denny schreibt momentan an seiner Diplomarbeit im Bereich Wirtschaftswissenschaften, Fachrichtung Marketing, und konnte schon einige Jahre lang Erfahrung mit verschiedenen Beratungs-, Versicherungs- und Bauspargesellschaften sammeln. Die Idee hinter BlogFinanzen:

Die Mehrzahl der Berater und Makler im Finanz- und Versicherungsbereich neigt dazu, potentiellen Kunden Produkte verkaufen zu wollen, welche diese eigentlich gar nicht benötigen oder welche nicht wirklich optimal auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Die negativen Seiten der Angebote werden oftmals verschwiegen. Das ist zwar nicht in Ordnung, aber durchaus verständlich – schließlich bestreitet man seinen Lebensunterhalt hier von Provisionen für erfolgreiche Abschlüsse. “Mein Auto fährt schließlich nicht mit Wasser” ist ein Satz, den man oftmals zu hören bekommt. Ähnlich sieht es im Internet aus: Unabhängige Informationsquellen sind Mangelware. Die Seiten großer Unternehmen wollen den Besucher zwar informieren – allerdings immer mit dem Ziel, ihm die eigenen Angebote schmackhaft zu machen. Und bei den meisten “kleineren” Webseiten oder Blogs sieht es in der Regel nicht anders aus. BlogFinanzen ist anders: Wir wollen primär informieren – und nicht verkaufen. Wir sind nicht abhängig von Maklerprovisionen oder Verkaufsvorgaben. Und wir gestalten unsere Artikel so, dass auch ein Laie sie wirklich versteht.

Wir werden uns Mühe geben, regelmäßig gute Artikel und auch aktuelle Informationen zu veröffentlichen, angepeilt ist eine Postingfrequenz von mindestens einem Beitrag pro Woche. Das reicht zwar lange nicht an Robert heran – ist aber für gehaltvolle Artikel immer noch ziemlich produktiv :-) Weiterhin werden wir auch interessante Gastblogger bei uns zu Wort kommen lassen.

Ich würde mich also freuen, wenn ihr bei BlogFinanzen (regelmäßig) vorbei schauen und uns dort natürlich auch ordentlich die Meinung sagen würdet ;-)

Mrz
21

Heute erschien ein neues Update für den Firefox, der mithin die Version 2.0.0.3 erreicht. Neben der Behebung diverser Sicherheitsprobleme haben sich damit auch die in der Version 2.0.0.2 eingeschlichenen Schwierigkeiten mit diversen AJAX-Toolkits erledigt.

(Ich schrieb hier darüber.)

Mrz
17

Nicht darüber wundern, dass es hier momentan etwas ruhiger zugeht. Zum einen bin ich in der Endphase des Releases eines weiteren Blog-Projektes und zum anderen bastle ich am Relaunch von RENEMT_DE – mit überarbeitetem Design, neuen Themenbereichen u.a.m.

Außerdem bin ich am 20.03. (also nächsten Mittwoch) auf der CeBIT – falls einer meiner Leser auch zugegen ist könnte man sich dort ja mal auf ein Käffchen treffen ;-)

Mrz
11

Frühlingsspaziergang

Eigentlich wollte ich heute über die Portierung von C++ - Unions nach C# schreiben – aber da ja beim Bloggen ähnlich wie bei einem großen schedischen Möbelkonzern der Grundsatz gilt "Alles können – nicht müssen" und dazu noch Bomben-Wetter war (17°C und strahlender Sonnenschein) schappte ich mir lieber meine Frau und wir begaben uns auf einen ausgiebigen Spaziergang am Berliner Havelufer, 5 Minuten vor unserer Haustür, entlang – von der Bürgerablage in Spandau bis zur Fähre Tegelort / Hakenfelde.

Dabei war ich natürlich (gemäß der Blogger-Ethik) nicht ganz untätig sondern habe mit meinem Handy eine kleine Fotostrecke zusammengeknipst, die ihr nun bei flickr findet.

Mrz
06

Wie man hier und hier lesen – und ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen – kann verursacht die aktuelle Firefox-Version große Probleme mit vielen AJAX-Frameworks, eingeschlossen ASP.NET AJAX sowie die r.a.d ajax – Komponenten von telerik. telerik hat bereits einen Fix veröffentlicht.

Details zum Problem:

We’re seeing that the 2.0.0.2 release of FireFox has a behavior change that’s affecting ASP.NET AJAX.

Basically the dynamically loaded scripts seem to now execute asynchronously, which causes them to fire after the inline scripts, whereas previously they’d fire as soon as they were added to the DOM.

This will affect scenarios where a component relies on PageRequestManager events inside of an UpdatePanel. For example the ModalPopup control that is part of the Control Toolkit.

Bleibt zu hoffen, dass Mozilla und die AJAX-Entwickler möglichst bald probate Lösungen finden, da eine Vielzahl von AJAX – basierenden Seiten betroffen sein dürfte.

Mrz
05

An verschiedenen Orten kam in den letzten Tage die Frage auf, ob Werbe-Einnahmen auf Blogs (z.B. Ad-Sense) steuerpflichtig sind bzw. ob ein entsprechendes Gewerbe angemeldet werden muss.

Martin Hiegl hat sich nun Mühe gegeben, durch ein Gespräch mit der "Finanzwirtin seines Vertrauens" Licht ins Dunkel der durchaus wiedersprüchlichen Meinungen zu bringen. Der Tenor:

Die Einnahmen fallen unter den §22 Nr. 3: Sonstige Einkünfte des Einkommensteuergesetzes und sind somit keine Einkunft aus Gewerbebetrieb. Somit wird auch keine Gewerbeanmeldung für reine Werbungsschaltung benötigt. Überschreitet die Höhe der Einnahmen pro Kalenderjahr EUR 256,00 so müssen diese jedoch in der Einkommenssteuererklärung auftauchen.

Genauer nachzulesen – wie gesagt – bei Martin.

Mrz
05

Sehr geehrter Rene Tudyka (Kunden Nummer: 0815)

Vielen Dank für Ihre Bestellung (4711) am 2004-07-26 10:39:59
bei buecherbillig.de und Ihr uns entgegengebrachtes Vertrauen.

Wir sind immer bemüht unseren Service im Interesse unserer
Kunden zu verbessern. Wir wären Ihnen daher sehr dankbar,
wenn Sie uns mitteilen würden, ob Sie bei Ihrem Besuch in
unserem Onlineshop Probleme oder Bedenken hatten den Einkauf
erfolgreich abzuschließen.

[...]

Ihr Team von buecherbillig.de

http://www.buecherbillig.de/

Das nenn’ ich mal zeitnah ;-)

Dieser Beitrag enthält möglicher Weise satirischen und/oder sarkastischen Inhalt.

Feb
28

Hier im Berliner Speckgürtel wohnt es sich zwar ausgezeichnet, allerdings hatte man bei der Auswahl seines Internet-Providers wenig Alternativen. Daher habe ich, seit dem wir in die neue Wohnung gezogen sind, meinen Anschluss bei der T-Com und eine Flatrate von 1&1. Alleine die Grundgebühr für ISDN-Anschluss, 6MBit-DSL-Leitung und die Flatrate liegt schon bei gut EUR 60 pro Monat – anderswo (sprich: in einer deutschen Großstadt) bekommt man dafür schon bald zwei Anschlüsse. Zum Glück tummeln sich hier inzwischen allerdings ein paar günstigere Anbieter (Arcor, Alice) – und so steht dem ersehnten Wechsel zum günstigen Komplettanschluss zum Ende der Mindestvertragslaufzeit nichts mehr im Wege.

Somit loggte ich mich heute bei 1&1 ein um online die Vertragskündigung in die Wege zu leiten. "Nicht schlecht" dachte ich, "Man kann online kündigen." Unterhalb der plakativen Überschrift Kündigen Sie nicht – wechseln Sie in den neuen, günstigen 1&1-Tarif! (hinter welcher sich ein Wechselangebot in den 1&1 – 3DSL – Tarif verbarg, der mich noch EUR 20 mehr kosten würde als meine aktuelle Flatrate) fand sich dann auch der entsprechende Knopf, um die Kündigung anzustoßen. Dieser führt allerdings erstmal zu einem äußerst umfassenden Fragebogen. Warum man denn kündigen wolle. Was einem am aktuellen Tarif nicht gefalle. Und an den Wechselangebote. Zu welchem Anbieter man denn wechseln wolle, und wieso. Um dem Angebot der Online-Kündigung Respekt zu zollen füllte ich den Fragebogen sogar aus. Zu teuer – und ich will einen Komplettanschluss. Die erfolgreiche Kündigung hatte ich dabei stets vor Augen.

Doch halt: Nix mit "Online kündigen"! Der Lohn des ausgefüllten Fragebogens war die Aufforderung, eine FreeCall-Nummer des 1&1-Kundenservice anzurufen, um sich ein Faxformular freischalten zu lassen, welches man dann zu 1&1 faxen darf. Als ich das las schwante mir schon böses – und so war es auch. Am Telefon hatte ich eine von Anfang an von Ihrem Callcenter-Job anscheinend wenig begeisterte Mitarbeierin, die des öfteren stockte, da sie anscheinen Ihre Gesprächsvorlagen nicht so schnell sortieren konnte.

"Guten Abend, Sie sprechen mit dem 1&1 Kundenservice, mein Name ist …, was kann ich für Sie tun?"

"Guten Abend, Tudyka mein Name. Ich würde gern ein Kündigungsformular freischalten lassen."

Schweigen.

"Geben Sie mir bitte diese Codenummer!"

"Natürlich – das ist die 0815…"

"Wieso wollen Sie denn überhaupt kündigen? Es wäre doch viel schlauer in den günstigen 3DSL-Tarif zu wechseln!"

Es war so klar, dass dieses Gespräch so verlaufen würde.

"Nun – das habe ich zwar bereits in Ihrem Online-Fragebogen ausführlichst erläutert, aber ich fasse gern noch einmal zusammen: Ich möchte zu einem günstigen Komplettanschluss wechseln – und den kann mir 1&1 nun mal nicht biet…"

"Doch! Können wir!"

Das überraschte mich.

"Aha – und wie sähe das dann aus?"

"Wir sind kurz davor ein extrem günstiges, neues Angebotspaket zu schnüren… Ähm… Da können Sie dann… Hm… Also das haben wir zwar noch nicht auf dem Tisch…"

"Mhm…"

"Ja, aber das kommt morgen raus – daher würde ich Ihnen empfehlen mit der Kündigung zu warten."

"Mhm – ja klar, ich überleg mir das – können Sie bitte eben noch schnell das Formular freischalten?"

"Ja, das kann ich machen – dann können Sie aber natürlich nicht mehr in den neuen, extrem günstigen 1&1 – DSL – Tarif wechseln!"

"Aha – haben Sie denn das Kündigungsformular schon freigeschaltet? Ich kann meine Kündigung schließlich immer noch stronieren, wenn mich der neue, extrem günstige 1&1 – DSL – Tarif überzeugen sollte."

"Ja – aber Sie können dann nicht mehr wechseln! Dann müssen Sie sich noch einmal hier melden!"

"Kein Problem – Sie können mir ja eine E-Mail schicken, wenn Sie morgen nähere Angaben zum neuen, extrem günstigen 1&1 – DSL – Tarif hab…"

"Nein! Sie kriegen keine E-Mail! Ich habe Ihr Kündigungsformular freigeschaltet – und jetzt können Sie auch nicht mehr wechseln! Einen schönen Abend noch!"

"Ja… Danke… Ihnen auch."

Ich habe ernste Zweifel, ob ein derartiger Gesprächsverlauf effektiv zur Kundenbindung beiträgt.

Feb
27
Help!
Original uploaded to flickr by pikkus

Momentan schlage ich mich mit einem lästigen Problem herum: Der Webserver unseres in der Entwicklung befindlichen, ASP.NET / AJAX – basierenden Projektmanagement-Systems soll eine Excel-Datei erstellen. Dafür benutzen wir momentan tatsächlich ein auf dem Server installiertes Excel (ist ja nur im Intranet…), angesteuert über die .NET-Com-Interop – Schnittstelle.

Das Problem: Die Excel-Application bleibt hartnäckig am Leben, trotz Schließens aller aktiven Workbooks, Aufruf von Application.Quit und Einsatz von System.Runtime.InteropServices.Marshal.ReleaseComObject bist zum Ref-Count 0. Seltsamer Weise tritt das Phänomen aber anscheinend nur auf dem Produktivsystem (Windows Server 2003, IIS 6, Office 2003) auf, auf dem Enwicklungsrechner (Windows XP, IIS 5.1, Office 2003) verschwindet Excel nach getaner Arbeit wie gewünscht aus dem Speicher.

Hat jemand zufällig eine Idee, wo hier das Problem – oder noch besser: Die Lösung – liegen könnte?

Feb
16

Der IIS bietet zwei verschiedene Möglichkeiten zur Session-Verwaltung:

  • In-Proc(ess)
    Beim In-Process – Sessionmanagement werden die Session-Daten im selben Speicher gehalten wie der ASP.NET Arbeits-Prozess, welcher die aktuelle Anwendung hostet. Dieses ist die bei weitem schnellste Möglichkeit der Session-Verwalttung, birgt aber auch Risiken: Sollte die ASP.NET-Anwendung aus irgend einem Grund neu starten so sind auch sämtliche Session-Daten verloren.
  • Out-Of-Process
    Beim Out-Of-Process – Sessionmanagement werden die Session-Daten – wie der Name schon vermuten lässt – in einem separaten Prozess verwaltet. Dieser kann entweder auf dem gleichen Server wie der IIS (und der ASP.NET Arbeitsprozess) laufen oder aber auch auf einem anderen Rechner. Dadurch erreicht man hier eine gewisse Skalierbarkeit, denn gerade bei vielen Benutzern (Sessions) und vielen in der Session gespeicherten Daten geht der IIS merklich in die Knie. Weiterhin bleiben die Session-Daten bei einem Reset der ASP.NET-Anwendung erhalten. Der Preis dafür ist jedoch ein gewisser Geschwindigkeitsnachteil gegenüber der In-Proc – Sessionverwaltung.
    "Physisch" gesehen gibt es hier zwei Möglichkeiten:

    • ASP.NET State Server
      Der IIS 6 bringt von Hause aus den ASP.NET State Service mit, welcher für die Speicherung der Session-Daten verwendet werden kann. Der State Service kann so konfiguriert werden, dass er auf dem gleichen Server läuft, um einen Web Garden zu unterstützen (selbst wenn nur ein einzelner Worker-Prozess genutzt wird) oder auf einem anderen Server, um eine Web Farm aufzuauen (was theoretisch aber auch mit einem einzelnen Server möglich sein müsste). Die Verwendung des State Servers ist verschiedenen Quellen zufolge etwa 15% langsamer als das In-Proc – Sessionmanagement.
    • SQL-Server
      Wie auch der State Server so kann der SQL-Server für die Session-Verwaltung entweder auf dem gleichen Server oder auf einer anderen Maschine laufen. Seine Verwendung ist etwa 25% langsamer also die In-Proc – Methode.

    Wichtiger Weise zu beachten ist hierbei noch, dass komplexe Objekte, die in der Session gespeichert werden sollen, beim Out-Of-Process – Sessionmanagement serialisierbar sein müssen.

Arbeitet eine ASP-NET – Anwendung mit Out-Of-Process – Sessionmanagement gibt es eigentlich kaum Punkte, um die man sich zu sorgen braucht. Bei der In-Process – Verwaltung ist das anders – denn folgende Features des IIS 6 können hier zu Fallstricken werden:

  • Application Pools
    Ein Application Pool bietet die Möglichkeit, eine oder mehrere Webseiten von anderen Webseiten zu isolieren. Das wird durch die Verwendung mehrerer getrennter Worker-Prozesse realisiert, welche natürlich auch die Session-Daten getrennt verwalten. Ein virtueller Host im IIS 6 kann mehr als eine Application beinhalten. Steuert man das Anlegen der ASP.NET-Application nicht kann es passieren, dass eine Anwendung von mehreren Worker-Prozessen verwaltet wird. In diesem Fall springt die Anwendung zwischen mehreren Prozessen hin und her. Die Session-Daten sind dann nach dem ersten Request in einem Prozess "verloren", dafür existiert die gleiche Session mit inkonsistenten Daten (da diese nicht geupdatet werden) nun in mehreren Worker-Prozessen.
  • Web Gardens
    Web Gardens sind kleine, skalierbare Webfarmen (wer hätte es gedacht…), bei denen auf einem Server mehrere Worker-Prozesse einen Application Pool verwalten. Weil jeder Worker-Prozess seinen eigenen Speicher für die Session-Verwaltung nutzt treten auch hier oben geschilderte Probleme auf. Web Gardens und In-Proc – Sessionmanagement ist also böse.
  • Worker-Prozess Recycling
    Der IIS 6 bietet die Möglichkeit, Worker-Prozesse nach bestimmten zeitlichen Schemen zu recyclen, d.h. die alten Prozesse zu beenden und neue dafür zu starten, um den Server gesund und sauber zu halten. Das klingt zwar erst einmal super, hat aber den Haken dass beim Recycling eines Worker-Prozesses auch alle in ihm enthaltenen Session-Daten verschwinden. Füllt man gerade ein umfangreiches Formular auf einer Webseite aus oder hat seinen Einkaufswagen voll gepackt so kann dies ziemlich frustrierend werden.

Zusammenfassend bleibt also zu sagen: Generell ist bei ASP.NET-Anwendungen auf dem IIS 6 Out-Of-Process – Sessionmanagement die erste Wahl. Weiterhing sollte man zur vermeidung von Problemen auch möglichst nur einen einzigen Worker-Prozess pro Anwendung einsetzen. Dann kann auch so gut wie nichts mehr schief gehen :-)

Feb
16

Debugging
Original uploaded to flickr by TaranRampersad

Bei der Entwicklung unseres ASP.NET / AJAX basierenden Projektmanagement-Problems stießen wir gestern auf eines dieser lustigen Probleme, die an sich eine simple Ursache haben, aber erst einmal stundenlanges Nachforschen mit sich bringen. Folgendes war passiert:

Abgesehen vom internen Entwicklungs-Webserver des Visual Studio 2005 nutzen wir zum Test der Entwicklung auch einen IIS 5 auf unserem lokalen Development-Server. Bevor der aktuelle Entwicklungsstand auf die Produktivmaschine deployed wird erfolgt hier noch einmal ein halbwegs gründlicher Vorab-Test – und gegebenenfalls kann man so auch relativ simpel "IIS-spezifische" Probleme debuggen. Alles funktionierte prima. Auf der Produktiv-Maschine traten jedoch plötzlich und nicht wirklich reproduzierbar seltsame Fehler im Verhalten der Web-Oberfläche auf. Nach einigem Herumgerate instrumentalisierte ich die Global.asax mit ins Eventlog schreibendem Diagnostik-Code. Mit dessen Hilfe wurde recht schnell deutlich, was hier schief lief:

“ASP.NET: IIS 6 und die verschwundenen Sessions” weiter lesen…

Feb
15

Krieg
Original uploaded to flickr by floydthorp

Ihr kennt das bestimmt: Jemand stellt in einem Forum eine an sich harmlose Frage – und zehn Posts später steht das Haus des Fragenden in Flammen, fünf Leute liegen im Krankenhaus und der Hund ist auch verschwunden. Und das nur, weil die unwillentlich angezettelte Diskussion sich plötzlich eskalativ verselbständigt. Letztens habe ich wieder einmal ein amüsantes Beispiel dafür gefunden. Im Grunde geht es um Folgendes:

Der Fragende will mittels JavaScript Website aufpeppen, die im Firefox-Webbrowser laufen soll. Das Problem dabei: Das Textfeld o.ä. bekommt nicht mit, wenn der Benutzer Text in selbiges einfügt (per Kopieren – Einfügen).

Und hier nun die Essenz des Ganzen:

“Flamewars” weiter lesen…

Feb
14

Burning Mac
Original uploaded to flickr by cype_applejuice

Naja, das stimmt natürlich nicht wirklich, wie ich hier bereits erläuterte. Allerdings bin ich über Robert auf einen Artikel aufmerksam geworden, der für meinen Geschmack ein brüllend komisches Licht auf die Mac-Gemeinde wirft.

Hier ein paar Kostproben:

Macs are glorified Fisher-Price activity centres for adults; computers for scaredy cats too nervous to learn how proper computers work; computers for people who earnestly believe in feng shui.

Myst, the most pompous and boring videogame of all time, a plodding, dismal “adventure” in which you wandered around solving tedious puzzles in a rubbish magic kingdom apparently modelled on pretentious album covers, originated on the Mac in 1993. That same year, the first shoot-’em-up game, Doom, was released on the PC. This tells you all you will ever need to know about the Mac’s relationship with “fun”.

Usw. ROFL!!!!

Aber es kommt noch besser – schaut selbst: I hate Macs

Es gibt zwar einige Mac-User, die diesen Post eigentlich gar nicht lustig finden ("Naja, er schreibt zwar sarkastisch, aber es ist keine Satire. Eher Weltschmerz…") aber hey – ich hasse sowohl PCs als auch Macs – ich bin schließlich Software-Entwickler :-) Und ich würde es auch lustig finden, wenn ich einen Mac hätte ;-)

Dieser Beitrag enthält möglicher Weise satirischen und/oder sarkastischen Inhalt.

Feb
14

Mitte letzten Jahres hatte ich einer Kundin eine neue Festplatte verkauft. Sie hat einen schon einige Jahre alten Rechner, der aber immer noch zuverlässig Windows XP, Office, Internet, Downloads und ältere Spiele in akzeptabler Geschwindigkeit beheimatet. Allerdings gab die (ohnehin unglaublich langsame) Festplatte ihren Geist auf und so veräußerte ich ihr eine 160GB-IDE-Platte von Maxtor, die ich günstig über einen Zwischenhändler bekommen hatte.

Vor einigen Wochen riss jedoch auch diese Platte die Hufe hoch. Und zu allem Übel hatte sich der Zwischenhändler inzwischen auch aus dem Geschäftsleben zurück gezogen. Folglich mussten wir uns an den Hersteller wenden: Maxtor. Den gibt’s allerdings auch nicht mehr – weil er nämlich von Seagate übernommen wurde. Zum Glück wickelt aber Seagate auch weiterhin den Maxtor-Support ab und auf die Platte sind laut Auskunft von Seagate’s Online-Support-System auch noch einige Jahre Garantie. Also reklamierte ich, schickte die 160GB-Maxtor-Platte zurück und erhielt ein Paket mit Ersatz. Alles ganz problemlos.

Heute habe ich das Paket nun geöffnet, um die neue Platte einzubauen. Wir erinnern uns: Ich habe eine 160GB-Harddisk zurück geschickt.

In dem Paket befand sich eine Seagate Barracuda 400GB 7.200RPM 8MB mit IDE-Anschluss

400GB! Das ist mehr als doppelt soviel Kapazität wie ich der Kundin seinerzeit verkauft habe. Nun stehe ich vor dem Problem, was ich machen soll?

a) Ich baue der Kundin die 400er Platte ein und hoffe, dass sie vom BIOS auch komplett erkannt wird. Das wär dann gleich sowas wie ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk.

b) Ich tausche die Platte gegen die in meinem Desktop-Rechner ein – aber dort verrichtet eine nagelneue 250GB SATA-Platte mit 7.200RPM und 16MB Cache ihren Dienst. Die dürfte erstmal groß genug sein. Außerdem hat der betagte Rechner keinen SATA-Anschluss und ich keine Lust, mein Betriebssystem schon wieder neu zu installieren.

c) Ich verkaufe die Platte zu einem guten Preis bei eBay (Haha, eBay und gute Preise…), streiche einen Teil vom Gewinn ein und kaufe vom Rest wieder eine 160er Platte. Klingt aber auch nicht so gut in meinen Ohren…

Fragen über Fragen…

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