Archiv f¨r 2010

Jul
29

Momentan habe ich Wladimir Kaminer für mich entdeckt, den in Prenzlberg wohnenden Russen, der nach Deutschland kam, um sich – nicht – über unsere Befindlichkeiten zu wundern. Aktuell widme ich mich seinem Buch “Schönhauser Allee”, in dem er Erlebnisse aus seinem Leben just an dieser Straße niedergeschrieben hat. Wahre Begebenheiten, wohlgemerkt.

Da liest man dann von einem sibirischen General, der sich Frontscheiben mit +4 Dioptrien in seinen BMW hat einbauen lassen und so jeden Beifahrer innerhalb von Minuten um seinen Mageninhalt erleichtert. Oder von Marina, deren Wohnung bei ihrer Geburtstagsfeier von jeder Menge Ex-Ehemännern, -Frauen und -Freude in Grund und Boden getanzt wurde. Außerdem von Kannibalismus, berühmten Persönlichkeiten und den Schönhauser Allee Arkaden.

Der trockene, neutrale Stil von Kaminer ist einfach nur lustig als Kontrast zu den teilweise grotesken Geschichten. Volle Punktzahl für das Buch, eine Investition von 8 Euro, die ich nicht bereut habe :-)

Jul
29

BerlinShoppingLebensmittelBaeckerei & Konditorei

Ditsch ist einer der Läden, die es verstehen, an die niedersten Instinkte im Nahrungsknoten irgendwo tief, tief im Gehirn zu apellieren. In der Auslage räkeln sich zu Hauf mit Unmengen Käse überbackene, fettglänzende Weizenteigwaren, gekrönt von Salami, Schinken und anderen Ergüssen der Tier-Endverarbeitung, und stellen das ernährungsphysiologische Pendant zu einem Atommüllendlager dar, während sie laut rufen “Nimm mich! Du willst mich doch! Wehre dich nicht, ich mache dich glücklich!”

Erliegt man der Verlockung, bekommt man genau das, was der Körper, dieser miese Verräter, wollte: Kalorien ohne Schnörkel, ohne Vitamine, Ballaststoffe, Spurenelemente und das ganze überflüssige Zeug, geschmacklich immer irgendwo auf dem Grat zwischen “Fett! Lecker! Käse! Geil! Gib’s mir!” und “Erbarmen! Zu viel! Zu salzig! Zu mächtig! Mein Mund ist schon ganz wund!”

Nichtsdestotrotz ist man der vollgepiercten Verkäuferin dankbar dafür, dass sie einem dieses kurze, dreckige Vergnügen gewährt hat, der Tag muss vorher nur lang und der Hunger unerträglich genug gewesen sein. Und so verabschiedet man sich demütig, aber befriedigt, und schleicht mit einem schlechten Gewissen heim zur Frau, als hätte man sich von einer Domina gehörig versohlen lassen – und hätte es genossen.

Mein Beitrag zu Brezelbäckerei Ditsch GmbH – Ich bin renemt – auf Qype

Jul
27

Allmählich rentiert sich unser Garten. Das ist ein Teil der Ausbeute von Johannisbeer-Marmelade. Aus insgesamt etwa 4kg Früchten – von einem einzigen Strauch, wohlgemerkt. Und der ist noch nicht mal ganz abgeerntet. Vielleicht sollte ich einen Shop aufmachen :-)

Jul
21

Heute hat meine Schwiegermutter Niklas mittags von der Kita abgeholt und bei uns daheim auf ihn aufgepasst. Um ihr bei ca. 35°C die Busfahrt nach Hause zu ersparen wollte meine Frau sie dann nach der Arbeit mit dem Auto heim bringen. Dabei ergriff sie die Gelegenheit, im (schwieger-) elterlichen Dorf  noch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.

(Schwieger-) Mutter zeigte ihr bei der Gelegenheit ihre Dankbarkeit, indem sie den Kofferaum des ansonsten verriegelten Autos zuwarf. In jenem befinden sich nun Eis, Wurst, Käse – und die Handtasche meiner Frau, samt Hausschlüssel und Keykarte für das Auto. Und das ist nun verschlossen. Inklusive Kofferraum.

Die gute Nachricht: Die herbeigerufene örtliche Werkstatt sah sich nicht in der Lage, das Auto aufzubrechen, was sehr für seine Sicherheit spricht (oder für die Inkompetenz der Werkstatt, wovon ich aber erst einmal nicht ausgehen will).

Die weniger gute: Ich darf jetzt eine kleine logistische Meisterleistung vollbringen, um den Ersatzschlüssel aus unserer Wohnung zum Auto zu schaffen.

Manche Tage sollte man einfach abhaken, wenn sie vorbei sind :-)

Jul
13

Es war die letzten Tage wieder mal etwas ruhiger hier – aber dafür ist auch viel passiert: Unser Garten ist als Freizeitobjekt inkl. Pool und automatischer Pflanzenbewässerung eingeweiht worden (werde ich noch von berichten), Niklas hat seinen ersten Geburtstag gefeiert und läuft jetzt immer mehr selbst, draußen ist es schweineheiß – und Zalando ist endlich ins neue Büro umgezogen.

Endlich? Hm… Also momentan wäre uns allen das alte Büro vermutlich deutlich lieber – denn da hatten wir Klimaanlagen. Darüber dürfen sich jetzt die Leute von der Lounge freuen – Neid! Wir haben dafür ab sofort viel Platz – und gefühlte 100°C Raumtemperatur.

Die neuen Räumlichkeiten sind aber, abgesehen vom Schweißfaktor, wirklich ein Fortschritt. 250 Leute auf über 3.000qm sind einfach mal angenehmer als auf, na sagen wir mal etwa 500qm. Auch, wenn das Gebäude noch jede Menge Baustellencharme versprüht. Anbei ein paar Impressionen:

Im Zalando-Blog gibt es übrigens noch ein paar weitere Impressionen zu sehen, auch aus anderen Abteilungen.

Jun
29

Wir haben vor kurzem mit Hilfe eines Plugins für unseren Continous-Integration-Server ein kleines Spiel ins Leben gerufen, das “Continous Integration Game”. Bei jedem Commit erhält der jeweilge Entwickler Plus- oder Minuspunkte, je nachdem, wie erfolgreich der anschließende Build des CI-Servers war. Pluspunkte gibt es z.B. für das “Reparieren” von Fehlern und Warnungen im Code, Minuspunkte für die Verursachung selbiger.

Wir starten das Spiel jede Woche neu, der tägliche Stand geht morgens per Mail an alle Entwickler. Außerdem erhält der Wochensieger einen Ehrenplatz im Flur vor dem Entwicklerbereich, wo ihn nahezu die gesamte Firma bewundern kann. Inklusive Lorbeerkranz, Foto und gülden eingefasst:

Das Feedback ist sehr positiv. Das Portrait sorgte für etlichen Gesprächsstoff und zwischen den Entwicklern entbrennen teilweise kleine Wettbewerbe um die Spitzenplätze :-) Natürlich sollte man das ganze nicht zu ernst nehmen, schließlich ist es nur ein Spiel. Aber es macht den Beteiligten bis jetzt Spaß und hat messbar positiven Einfluss auf die Qualität des Codes.

Jun
27

Trotz etwas zweifelhafter Bildqualität dürfte zu erkennen sein, dass auch unser Nachwuchs seine Fanqualitäten bereits unter Beweis zu stellen vermag. So geschehen heute bei dem knappen 4:1 – Sieg, mit dem wir die Engländer nach Hause geschickt haben :-)

Aufgenommen bei Stephan, wo wir getreu dem Motto “Wo sich zwei oder drei Deutsche in meinem Namen versammeln” dem Spiel beim Private Viewing beigewohnt haben.

Jun
25

… auf der Baustelle der Deutschen Bahn AG am Nordbahnhof. Denn so, wie es aussieht, hat die Bauleitung dort den osteuropäischen Arbeitssklaven eine Hungerkur verordnet, siehe Schild neben der Tür:

Bzw. hier noch einmal detaillierter an einer der zahlreichen anderen Stellen:

Jun
23

Großmutter im Krankenhaus, Schwiegervater im Krankenhaus, Sohn krank, ich angeschlagen – aber immerhin steht Deutschland im Achtelfinale ;-)

Jun
17

Vielleicht erklärt das ja unseren unglaublichen Erfolg :-)

Jun
16

Für alle, die dem Dauergedröhn des südafrikanischen Pseudo-Fußball-Kultobjektes auch eher skeptisch gegenüber stehen, hier das passende Lied:


(Klick!)

Jun
11

Ovi+QypeNokia hat bereits Ende Mai die Version 3.04 von “Ovi Maps” – respektive “Ovi Karten” – veröffentlicht. Ein Highlight der neuen Version: Die Integration von Qype, dem deutschen Empfehlungs-Dienst für Restaurants, Shopping, Ausflüge und alles andere.

Ich benutze Ovi Maps auf einem Nokia 5800 seit längerem als Navigationssystem und bin total zufrieden. Stabile GPS-Verbindung, aktuelle Verkehrsinfos samt Alternativrouten, sprachgeführte Navigation, dazu der relativ große Bildschirm des 5800 – funktioniert alles perfekt und enthebt mich jeglichen Bedürfnisses, ein separates Navi zu kaufen.

Andererseit bin ich auch bei Qype aktiv und nutze den Dienst regelmäßig, um z.B. Empfehlungen für Restaurants in meiner Nähe zu bekommen. Das war bisher nur übers Internet unter manueller Angabe meines aktuellen Standortes möglich. Dank der Integration direkt in Ovi Maps hat sich die Qype-Nutzung nun deutlich vereinfacht, vor allem, da Qype meine Position nun genau kennt und mir quasi auf den Meter genau anzeigen kann, wie weit die nächste von mir gesuchte Örtlichkeit denn entfernt ist.

Ich habe also gestern ein Update auf die neue Ovi Maps – Version gemacht und mir die Qype-Einbettung etwas näher angeschaut (beides kostet übrigens, abgesehen von der Datenübertragung aus dem Netz – nichts).

“Qype für Ovi Maps” weiter lesen…

Jun
09

Nach vier Tagen Kurzurlaub an der Ostsee hat mich das Arbeitsleben nun wieder – bei Sommerwetter, immerhin. Ob das nun gut oder schlecht ist, darüber lässt sich streiten – aber dankenswerter Weise hat unser Büro eine Klimaanlage.

Wir waren in Zingst, eingebettet zwischen Ostsee und Bodden im Osten der Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst. Die Hin- und Rückfahrt gestalteten sich erfreulich unkompliziert. A24 und A19, Fahrzeit knapp unter 3 Stunden für 280km bei einer Durchschnittsreisegeschwindigkeit von 180km/h (auf der Autobahn) und einem Durchschnittsverbrauch von 6l Diesel auf 100km.

Unsere Ferienwohnung war wirklich super. Ca. 65qm, drei Zimmer, großes Bad mit Dusche und Waschmaschine, Küche inkl. Backofen und Mikrowelle, Terrasse samt Grill, Spielplatz gleich am Haus. Dank Vorsaison für EUR 60 pro Nacht.

Worüber wir uns ebenfalls nicht beschweren konnten ist das Wetter. Just, als wir am Donnerstag los fuhren, setzte Sommerwetter ein. In Zingst hieß das: 17°C (bei 14°C Wassertemperatur) und Sonne. Klingt nicht so warm – reichte aber am Strand hinter dem Windschutz locker zum Sonnen in Badebekleidung. Und auch ein kurzer, mutiger Ausflug ins Wasser war drin. Niklas dagegen wäre am liebsten in die Ostsee gezogen – Wasser ist sein Element. Aber wir konnten ihn zwischendurch auch zum Strand umbuddeln überreden.

In Zingst waren wir zum ersten Mal, bisher führten uns Urlaube im eigenen Land eher nach Rügen und Usedom. Aber wir haben es nicht bereut. Ein wirklich schöner, grüner Ort. Nicht so typisch schick Bäder-geprägt wie die bekannten Urlaubsziele auf den beiden anderen Inseln, sondern eher nett kleinstädtisch, mit vielen Boutiquen, Restaurants und Kaffees, einem kleinen Hafen, sehenswerten alten Häusern, vielen, sehr vielen, Fahrrädern, einem Deich, einer Seebrücke und schönem Strand (der etwas sauberer seinkönnte – man findet beim Buddeln schon etliche Zivilisationsrückstände, leider), Strandkorb für EUR 6/Tag. Eine Gegend, um auch mal zur Ruhe zu kommen, “die Seele baumeln zu lassen”. Die Preise der örtlichen Gastronomie sind erstaunlich moderat für ein Touristenziel: Wir haben beispielsweise ein leckeres Abendessen in der “Strandkate” genossen, darunter wirklich gute Scholle mit Speckstippe und Petersilienkartoffeln, eine reichliche Portion für EUR 11,90.

Am Tag der Heimreise regnete und stürmte es, um uns den Abschied zu erleichtern. Wir werden wieder kommen – aber dann länger als nur vier Tage!

Ein paar Impressionen habe ich bei flickr festghalten.

Jun
01

Heute Mittag habe ich mich zum Mittagessen mit einer Freundin im RisOtto Berlin getroffen, Friedrichstr. 115, ganz in der Nähe der Kreuzung Chausseestraße/Invalidenstraße/Torstraße.

RisOtto.jpg RisOtto2.jpg

Netter, kleiner Laden, zur Mittagszeit ziemlich gut besucht. Wer sich nicht sicher ist, ob er Risotto mag: Unbedingt probieren! Wir hatten einmal "Chorizo und Chili" und einmal "Kräuterhuhn" zum Preis von je EUR 5,90. Die Portionen waren ganz ordentlich, wir haben nicht alles geschafft. Und geschmacklich wirklich toll. Die Wahrscheinlichkeit, dass mich das RisOtto wieder sieht, ist also nicht so gering.

Fotos © RisOtto

Mai
29

… bzw. genauer: Wo kann man denn in Berlin-Friedrichshain eigentlich so hingehen, zum Essen, Trinken, Feiern? Diese Frage beantwortet ziemlich gut das Friedrichshainblog, welches ich letztens zufällig gefunden habe:

David, der Macher hinter dem Projekt, portraitiert so gut wie jedes Etablissement in der Simon-Dach-Straße und Umgebung, darunter auch etliche, die ich selbst schon besucht habe. Eine für meinen Geschmack wirklich gelungene Seite  - wer also nächstens überlegt, wo er denn mal hingehen könnte, sollte dort unbedingt mal vorbeischauen!

Mai
28

Interessant zu sehen, wo sich meine bei flickr freigegebenen Bilder inzwischen so tummeln:

Bild020
IMGP0381
10012010594
 

Artikel über Alanya (Türkei) in der englischen Wikipedia:
http://en.wikipedia.org/wiki/Alanya#Tourism

Webseite der Bundestagsfraktion der Grünen:
http://www.gruene-bundestag.de/cms/rechtspolitik/rubrik/11/11287.rechtspolitik.html

Blog eines englischen Reiseversicherungs-Vertreters:
http://www.travel-insurance.net/blog/2010/05/13/turkey-holiday-is-it-atol-protected/

Haushaltstipps-Seite:
http://www.meinehaushaltstipps.de/weihnachtszeit-zeit-fuer-plaetzchen/

Blog aus (Berlin-)Friedrichshain:
http://friedrichshainblog.de/viele-biersorten-auf-der-karl-marx-allee/

Wissensblog:
http://www.daswissensblog.de/die-geschichte-des-adventskalenders/

Campbell-Hamster-Blog:
http://blog.mycampbell.de/2009/07/01/veranstaltungstipp-13-floserfest-in-lychen/

Und – nicht zuletzt – in einem englischen Buch über moderne Weihnachtsbräuche (auf Seite 4):
http://www.amazon.co.uk/I-See-Xmas-Mary-Claire-Kelly/dp/1906032394

Wer noch mehr findet darf gern Bescheid sagen :)

Mai
27

Über meine mobile Retrospektiven-Box hatte ich ja bereits geschrieben. Vervollständigt durch ein Mini-Whiteboard (60 x 45cm) kam diese gestern nun endlich bei der ersten Retrospektive zum Einsatz: Einem Reflection Workshop in einem unserer Entwicklungsteams.

Zur Retrospektive waren nicht nur die Entwickler eingeladen, sondern auch der zuständige Product Manager/Product Owner und Vertreter der QA-Abteilung. Quasi das engere, tägliche Arbeitsumfeld des Teams.

Gleich zu Beginn bekamen alle Anwesenden zwei Karteikarten in die Hand gedrückt: Eine blaue für Dinge, die in der letzten Iteration gut gelaufen sind und so beibehalten werden sollen, sowie eine rote für Probleme. In fünf Minuten Bedenkzeit wurden die Karten beschriftet und an die Tafel gepinnt. Dadurch, dass jeder nur eine Problemkarte hat, wurde eine Fokussierung auf das “dringendste” Problem forciert und die Dauer der Veranstaltung begrenzt. Erfahrungsgemäß ufern Retrospektiven mächtig aus, wenn jeder Teilnehmer sein Feedback uneingeschränkt in die Runde werfen kann. Die Verwendung von Karteikarten und die Beschränkung selbiger ist in sofern – verbunden mit einer ordentlichen Moderation, möglichst durch eine neutrale Person – eine gute Möglichkeit zur Kanalisierung der Ergebnisse.

Nachdem die Karten an der Tafel waren durfte jeder Teilnehmer seine eigenen erläutern. Auch hierbei ist es wieder wichtig, dass der Moderator all zu ausufernde Ausführungen und Diskussionen unterbindet.

Durch die Erläuterungen haben alle Anwesenden in etwa den gleichen Kenntnisstand und bereits etwas Zeit gehabt, über Vorschläge für mögliche Verbesserungen nachzudenken. Diese wurden nun zur Diskussion gestellt und festgehalten. Als letzter Schritt erfolgte eine Gewichtung der Vorschläge durch das Team: Was davon ist wirklich wichtig und realistisch umzusetzen? Was wollen wir in der nächsten Iteration in Angriff nehmen, wer übernimmt welche Aufgabe und bis wann?

Über die so durchgeführte Retrospektive habe ich bereits positives Feedback aus dem Kreis der Teilnehmer bekommen. Weiterhin konnten wir erste Verbesserungen bereits in Angriff nehmen. In der nächsten Woche werden wir den Erfolg der vorgenommenen Änderungen überprüfen. Ich bin gespannt :-)

Mai
26

Augenscheinlich ist es wieder mal soweit:

Mars_1954.jpg

Gibt’s auch mit 1974 und 1990. Wobei ich mich noch mit Schrecken an die in jeglicher Werbung adaptierte WM 2006 zurück erinnere. An die Werbung, nicht an die WM an sich.

Werd aber gleich nochmal schauen, ob es hier tatsächlich nur einen WM-Bezug gibt. Vielleicht irre ich mich ja und finde auch noch Riegel mit 1989 oder 1969. Oder gar 1945 oder 1933 – was den Riegel natürlich politisch völlig inkorrekte machen würde :)

Mai
20

Um mich gegen die ungenießbare Filterkaffee-Brühe sowie die ökologisch (und preislich) äußerst zweifelhafte Nespresso-Maschine hier in der Firma zur Wehr zu setzen habe ich heute kurzerhand Pads für die ebenfalls vorhandene Senseo-Maschine gekauft. Normalerweise (d.h. zu Hause) nehme ich immer die Moreno-Pads von Aldi (Testsieger der Stiftung Warentest, EUR 2,79 für 36 Stück). Aber hier um die Ecke gibt es keinen Aldi – und der Padkauf war ein echter Notfall :-)

Somit sind es dann Senseo Cappuccino (EUR 2,18 für 10 Pads) und Tchibo Caffè Crema (EUR 1,99 für 16 Pads) geworden.

200520101030.jpg

Fazit: Der Cappucino ist zwar teuer, aber auch ziemlich lecker. Und das ohne Milch. Vorsicht: Die Pads sind sehr dick und passen anscheinend nur in den Senseo-Halter für zwei Pads – aber z.B. nicht in Padmaschinen von Petra, wie man im Netz liest.

Die Tchibo-Pads sind OK – allerdings schmeckt mir mein Favorit von Aldi besser. Wobei ich mich auch frage: Ist “Caffè” (also “Kaffe”, mit kurzem “e”) eine Hommage an den Berliner Dialekt?

Mai
17

Über das Himmelfahrts-Wochenende war ich samt meiner Familie wieder einmal in Lychen. Da Frau und Kind bereits ein paar Tage vorher mit dem Auto hin gefahren sind und auch erst ein paar Tage später zurück kommen habe ich das erste Mal die Bahn genommen: RE5 über die Nordbahn Richtung Rostock bis Fürstenberg – und von dort abholen lassen (10min bis Lychen).

Dank Berlin-ABC-Monatskarte brauchte ich nur die Fahrt Oranienburg – Fürstenberg zu bezahlen, die EUR 7,70 kostet. Damit kann ich gut leben. An sich ist die Verbindung auch relativ komfortabel, ab Oranienburg fährt der Zug knapp 40 Minuten bis Fürstenberg. Allerdings war die Bahn so voll, dass ich auf dem Hinweg gerade noch Platz auf einer Treppe gefunden habe und auf dem Rückweg stehen durfte.

13052010984.jpg

160520101029.jpg

Aber gut: Bei der relativ kurzen Fahrzeit und dem günstigen Preis kann ich damit leben, vor allem, da ich alleine unterwegs war. Mit Familie und großem Gepäck wäre es dagegen ziemlich stressig geworden.

Niklas zeigt sich übrigens bereits an den üblichen Herrentags-Bräuchen interessiert :)

13052010997.jpg

vBulletin statistics